Bill Murray erinnert sich an Elvis Beerdigung

Bill Murray erinnert sich vor allem an die unzählingen Menschenmassen am Straßenrand, die einen letzten Blick auf ihr verstorbenes Idol werfen wollten.

Bill Murray bei Elvis Beerdigung
Bill Murray 2009 - Foto: Paul Sherwood

Schauspieler & Komiker Bill Murray nahm am 18. August 1977 an der Beerdigung von Elvis Presley teil. Jetzt erinnert sich der Hollywood-Star, in einem Interview, an diesen traurigen Moment.

Von New York nach Memphis

Bill Murray (69) lebte 1977 in New York, als er in den Medien vom Tod von Elvis Presley (geboren: 08. Januar 1935) am 16. August 1977 erfuhr. Wie er sich jetzt in der US-amerikanischen Sendung “Today” erinnert, sagte ihm eine innere Stimme, er solle nach Memphis fliegen und an der Beisetzung des Rockstars, am 18. August 1977, teilnehmen.

Er ergatterte einen günstigen Flug und flog Nonstop in die Südstaaten-Metropole Memphis, Tennessee. Dort angekommen schlich er sich zur Elvis Villa Graceland, wo soeben die Trauerfeier und die öffentliche Aufbahrung zu Ende ging.

Schauspieler Bill Murray bei Elvis Beerdigung
Schauspieler Bill Murray bei Elvis Beerdigung

Bill Murray bei der Beisetzung von Elvis

Bill Murray erinnert sich vor allem an die unzählingen Menschenmassen am Straßenrand, die einen letzten Blick auf ihr verstorbenes Idol werfen wollten.

Ich saß in einem Bus, vor dieser ganzen Prozession. Es war beeindruckend dies alles mitzuerleben. Hunderttausende Menschen standen, an diesem sehr heißen Tag, an der Straße nur um einen Blick auf den Sarg werfen zu können.

Bill Murray
Bill Murray
Schauspieler

Murray berichtet weiter, dass er sehr früh auf dem Forest Hill Cemetery ankam und dort ein riesiger Tumult herrschte, da sich viele Fans und Pressevertreter Zugang zum Friedhof verschaffen wollten. Als er kurze Zeit später über den Friedhof lief, traf der Konvoi mit dem Sarg von Elvis und der Polizei-Eskorte ein.

Bill Murray wörtlich: “Als ich ankam lief ich quer über den Friedhof bis plötzlich Polizisten auf Motorrädern eintrafen. Die sahen mich an, als ob sie sagen würden: ‘Wenn du dich bewegst, bringen wir dich um.’ Der Konvoi fuhr vorbei und die Trauernden starrten mich an und zeigten auf mich. ‘Oh mein Gott, sie haben mich erwischt’, dachte ich. Dann aber begriff ich, dass sie auf das Grab von Elvis’ Mutter zeigten neben dem ich zufällig stand. Es war ein sehr emotionaler Moment.”

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Zuletzt aktualisiert: 23.05.2021 | Geschrieben von: Stephan Wäsche

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2 Kommentare

  1. Ich lebte in der DDR.
    Es war schwer ins westliche Ausland Amerika zu schreiben.
    Ich war 16 Jahre zirka und schrieb Elvis.
    Wie ich mich freute ich bekam Post mit einem Autogramm aber kein Foto.
    Vllt hatte es die Stasi entwendet.
    Vor 31 jahren sind Wir nach Essen geflüchtet.
    Das Autogramm hatte ich vergessen.
    Darüber bin ich heut noch traurig.
    Elvis war ein so guter sozialer hilfsbereiter Mensch blieb immer bescheiden…keiner half ihm aus seiner krankheit …vllt wollte Er es garnicht.
    Er hat viel gearbeitet…Er war immer mein Schwarm heute noch…
    Gruss Christine

    Christine Opitz
    am 16.01.2021 - 17:23
  2. Laut Medien war Elvis-Beerdigung 1977 die Drittgrößte der Welt. Bilder von Elvis-Beerdigung finde ich immer sehr emotional. Es hat einen besonderen Wert.

    Tim
    am 03.06.2020 - 16:57

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