James Burton

Der legendäre Gitarrist von Elvis Presley wurde am 21. August 1939 in Dubberly, Louisiana, USA geboren.

Steckbrief

James Burton

James Burton
21. August 1939
Geburtstag
Dubberly, Louisiana, USA
Geburtsort
Löwe
Sternzeichen
83 Jahre
Alter
Gitarrist
Beruf
Gitarre
Instrument
Folge James Burton

Beziehungen

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Kinder

Jeff Burton

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Melanie Louise Blythe

James Burton wurde am 21. August 1939 in Dubberly, Louisiana, USA geboren, wuchs jedoch in der Stadt Shreveport auf. Er wurde vor allem als Gitarrist von Elvis Presley bekannt, spielte aber auch für Stars wie David Houston, Glen Campbell, Ricky Nelson und Dean Martin.

Kindheit und Jugend

Bevor James mit dem Spielen der Gitarre begann, trommelte er mit Besenstielen auf allem, was er im Haushalt finden konnte. Seine Eltern erkannte sein Talent und schenkten ihm seine erste akustische Gitarre im Alter von 13 Jahren. Das zweite Instrument wurde bei J & S, einem Musikgeschäft in Shreveport erworben. Auch diese Gitarre war akustisch. Hier sah James Burton einen 53er Fender Telecaster und war fasziniert von dem Instrument. Ihm war schnell bewusst, dass dies die ideale Gitarre für ihn werden würde.

James hörte regelmäßig den lokalen Radiosender KWKH in Shreveport. Hier wurde er vor allem auf Musiker wie Chet Atkins, Chuck Berry, Bo Diddly, Elmore James und Lightnin’ Hopkins aufmerksam. Burton würdigte den Gitarrenstil dieser Künstler und schaute sich hier bereits einige Techniken ab.

Mit 14 Jahren verlässt James Burton die Schule um erste professionelle Auftritte in Clubs und Privatpartys zu geben. Engagements bei der Radioshow Louisiana Hayride folgten. Geld spielte zu dieser Zeit keine Rolle für ihn. Er wollte einfach nur seiner Leidenschaft nachgehen brauchte jedoch zuerst eine Genehmigung der örtlichen Polizeibehörde, da er nicht volljährig war. 1957 schrieb er für Dale Hawkins den berühmten Susie Q-Lick.

Karriere und große Stars

Nachdem er 1955 einen Vertrag mit dem Label “Chess Records” abgeschlossen hatte, arbeitete er, zusammen mit James Kirkland und Bob Luman, an dem Hit “My Gal Is Red Hot”. Von 1958 bis 1964 war er Gitarrist in der Band von Rick Nelson. Burton ist auch in Nelsons großem Erfolgs-Hit “Hello Mary Lou” zu hören.

In den Folgejahren wurde James Burton zu einem beliebten und gefragten Sessiongitarrist. So folgte eine Zusammenarbeit mit Musikgrößen wie: Frank Sinatra, Dean Martin, Jerry Lee Lewis, Kenny Rogers, Roy Orbison, Emmylou Harris und Johnny Cash. Mit Merle Haggard entwickelte Burton den legendären “Bakersfield-Sound”.

James Burton und Elvis Presley

Ab 1969 gehörte James Burton zum festen Mitglied der Elvis Band. Er steht mit dem King Of Rock ‘n‘ Roll – bis zu dessen Tod im August 1977 – auf der Bühne und wird zum heimlichen Star der Begleitband. Auf fast jedem Live-Album fordert Elvis Presley ein Solo seines Gitarristen mit den Worten: “Play it, James!”. Dieser Satz wird im Laufe der 1970er Jahren zum Markenzeichen der beiden Musiker. Auch auf Studioalben wie “He Touched Me”, “Elvis Sings The Wonderful World Of Christmas” und “Love Letters” ist Burton zu hören. Neben Scotty Moore, gilt James Burton als bekanntester Gitarrist von Presley.

The Young Man On Lead Guitar Is One Of The Finest Guitar Players I‘ve Ever Met, His Name Is James Burton.

Elvis 1969 über James Burton

Späte Jahre und Auszeichnungen

Nach der Zusammenarbeit mit Elvis folgten Aufträge für John Denver und Elvis Costello. Mit Costello produzierte James Burton insgesamt vier Alben. Zur Band von John Denver gehörte er für die Dauer von 15 Jahren. 1969 und 1971 veröffentlicht der Gitarrist 2 eigene Soloalben (Corn Pickin and Slick Slidin’ 1969 und The Guitar Sounds of James Burton 1971).

Album Tipp!

Cover: The Guitar Sounds Of James Burton

The Guitar Sounds Of James Burton

Album
Details

James wurde 1968 erstmals für den Country Music Award in der Kategorie “Best Lead Guitar” nominiert. Erst nach sieben weitere Nominierungen erhielt er die begehrte Auszeichnung. 2001 folgte die Aufnahme in die “Rock and Roll Hall of Fame” in der Kategorie “Sidemen”. Im Rolling Stone Magazin wird James Burton 2011 auf Rang 19 der “100 besten Gitarristen aller Zeiten” gelistet. 2003 belegte er in dieser Liste Rang 20.

Die Stadt Shreveport ehrte James Burton mit einer Statue vor dem berühmten Municipal Auditorium. Hier wurde seinerzeit die Radioshow Louisiana Hayride aufgezeichnet.

James Burton Statue
Die James Burton Statue in Shreveport vor dem Municipal Auditorium

2009 gewinnt James, zusammen mit  Vince Gill, Steve Wariner, Redd Volkaert, Albert Lee, John Jorgenson und Brent Mason, einen Grammy für den Brad Paisley Track “Cluster Pluck” in der Kategorie “Best Country Instrumental Performance”. Im August des selben Jahres erfolgt die Aufnahme in die “Louisiana Music Hall of Fame”.

Eric Clapton bittet James Burton am Crossroads Festival 2010 teilzunehmen. James begleitet Sheryl Crowe, Albert Lee und viele andere Künster während des Events.

The James Burton Foundation

Die Stiftung widmet sich der Bereitstellung von Musik-Stipendien und -instrumenten für Kinder und Jugendliche. Durch die eigenen bescheidenen Anfänge lernte James Burton, dass ein hochwertiges professionelles Instrument sehr wichtig ist. Es war sein Traum, der musikalischen Gemeinschaft etwas zurückzugeben, indem er jungen Musikern hilft, ihr Potenzial zu erkennen und zu fördern. Bisher konnte die Stiftung, dank Spenden und Einnahmen aus Gitarrenfestivals mehrere tausend Gitarren an Kinder vergeben. Weitere Informationen findet man auf der Webseite www.jamesburtonfoundation.org.

Stars And Their Guitar – James Burton

Auftritte mit Elvis Presley

Siehe auch

Personen

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James Burton - Guitar

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Zuletzt aktualisiert: 01.06.2021 | Geschrieben von: Stephan Wäsche

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